1952 wurde der Weltgebetstag der Frauen das erste Mal ökumenisch in Salzburg und Wien vorbereitet und gefeiert. Das Nationalkomitee des Ökumenischen Weltgebetstags der Frauen in Österreich lädt anlässlich des 70 Jahr-Jubiläums zu einem Fest-Gottesdienst am Samstag, den 17. September 2022 um 15 Uhr in die evangelische Gustav-Adolf-Kirche, Lutherplatz 1 in 1060 Wien.
Anmeldungen für den Fest-Gottesdienst bitte an: wgt@weltgebetstag.at
Stimmen aus den Regionen:

70 Jahre WGT in Österreich, ein schönes Jubiläum einer christlichen ökumenischen Frauensolidarität, herzlichen Glückwunsch.
Im Pinzgau, wo ich Religionslehrerin war, war diese Bewegung vor 40 Jahren noch unbekannt. Ich lernte den WGT in der evangelischen Frauenarbeit kennen, wo er ein ganz wichtiges Arbeitsfeld war. Informiertes Beten und Handeln faszinierten mich, der WGT öffnete mir die Augen für viele Frauen und damit Gesellschaftsproblemen. In mir entstand der Wunsch zu handeln. Es gelang mir, die katholische Pastoralassistentin zu begeistern, und so feierten wir gemeinsam den 1. WGT in Zell am See. Im nächsten Jahr luden wir Frauen aus den benachbarten Orten ein. Im Schneeballsystem wurde der WGT in der ganzen Region bekannt. Es war und ist eine gesegnete Arbeit.
Erika Geisselbrecht, Salzburg
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Für mich macht den ganz besonderen Reiz des Weltgebetstags aus, dass auf der ganzen Welt am 1. Freitag im März zeitversetzt die gleiche Liturgie gebetet wird. Die Texte und Gebete des Gottesdienstes werden von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen gemeinsam ausgesucht und verfasst. Dadurch lerne ich jedes Jahr ein anderes Land näher kennen, auch die Situation der Frauen, ihre Kultur und die Kulinarik. Der Weltgebetstag lässt mich teilhaben an Glaubenserfahrungen von Christinnen aus anderen Ländern und Kulturen.
Auf die alljährlichen Multiplikatorinnentagungen freue ich mich immer ganz besonders. Bei diesen Treffen erhalte ich ausreichend Informationen über das nächste Weltgebetstagsland, Infos zu den Projekten und Vorschläge zur Gestaltung des Gottesdienstes. Aber auch die netten Begegnungen und Gespräche mit den Frauen aus den Bundesländern und Südtirol sind für mich eine große Bereicherung.
Ein Gebet wandert 24 Stunden lang um den Erdball … und verbindet Frauen in mehr als 170 Ländern der Welt miteinander. Ich hoffe, dass dieses Gebet weiterhin im kirchlichen Jahreskalender ein fester Bestandteil ist und bleibt.
Barbara Laller, Steiermark
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